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Arbeitsbesuch des Landrates bei Manfred Komesker
25.02.2010

Präsenz im öffentlichen Leben, Verständnis für die wirtschaftlichen Fragen in den Unternehmen der Region und Meinungsaustausche sind dem Landrat wichtig für seine Arbeit. Nur durch Informationen und Stimmungsbilder können Arbeitsgrundlagen im Miteinander erkannt und berücksichtigt werden.

Im Zuge weiter folgender Unternehmensbesuche hat Landrat Siegfried Konieczny in der vergangenen Woche Manfred Komesker in seinen Unternehmen, der Haus- und Umwelttechnik GmbH und die Anlagenbau GmbH in Tützpatz besucht. Manfred Komesker führt seine Unternehmen im Landkreis Demmin seit 20 Jahren sehr erfolgreich. In der Haus- und Umwelttechnik GmbH und der Anlagenbau GmbH sind derzeit insgesamt rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.
Der Firmenverbund gehört damit zu den größten Unternehmen in der Region.

Angefangen hat Manfred Komesker mit einem Freund. Das ist am 01. August 2010 zwanzig Jahre her. Als gelernter Elektriker blieb Manfred Komesker von den Umbrüchen der Wendezeit 1990 nicht verschont. Nachdem es seinen Arbeitsplatz bei der LPG Pripsleben nicht mehr gab, fing er mit seiner DDR-Bohrmaschine und einem alten VW-Bus einfach selbständig an.
„Vor allem die Kunden haben uns damals einfach die Gelegenheit gegeben, gemeinsam zu lernen.“, so Komesker. Und dieser Vertrauensvorschuss ist für ihn heute noch wertvoll. Er sei immer noch so optimistisch wie damals, nur mittlerweile auf einem anderen Fundament. Außerdem sind Vertrauen und Nachhaltigkeit wichtige Erfolgsfaktoren.Manfred Komesker (links) überreicht dem Landrat seine Unternehmensbroschüre

Der Erfahrungs- und Erlebnisaustausch von Komesker und Konieczny war für beide eine interessante und wichtiger Möglichkeit über das Miteinander von Unternehmern und Politikern im Interesse einer stetigen Wirtschaftsentwicklung zu diskutieren.
Natürlich wurde auch rege über kommunalpolitische Themen gesprochen, auch weil sich Manfred Komesker als Bürgermeister der Gemeinde Röckwitz und als Mitglied der CDU-Kreistagsfraktion engagiert. Landrat Siegfried Konieczny resümierte, dass er das Unternehmen schon lange als ein organisch gewachsenes beobachte, ebenso als einen soliden und bewährten Partner in der Wirtschaft des Landkreises.

Manfred Komesker hat sich mit seinen Unternehmen auf die sich ständig verändernden Bedingungen eingestellt, bietet z.B. einen 24-Stunden-Havariedienst an und ist an mehreren Standorten präsent. Als zukunfts- und leistungsorientierte Handwerksfirmen sind Komeskers Unternehmen eigenständig in ihren Geschäftsfeldern tätig. In einem starken Team werden hier kreative Arbeit von der Konzepterarbeitung über die individuelle Planung bis hin zur Ausführung umgesetzt. Manfred Komesker möchte für seine Kunden da sein, um sie von unnötigem Ballast zu befreien, um mit deren Augen zu schauen, was nötig und was unnötig ist. Seine Kunden hat der Unternehmer hauptsächlich im industriellen Bereich. So möchte er gern immer mit der erste sein, der etwas anbietet, eine besondere Leistung, ein komplexes Angebot. In diesem Zusammenhang ist Komesker stolz auf seine technischen Dienstleistungen bei der HUMANA Milchindustrie GmbH in Altentreptow, auf seine enge Zusammenarbeit mit der E.ON edis und mit der Telekom.

Komeskers Ziel ist, dass möglichst viel Geld in unserer Region bleibt. Die überwiegende Anzahl seiner Mitarbeiter wohnt sozusagen rund um den Kirchturm und kann nach der Arbeit abends nach Hause fahren - ein Umstand, der sich in vielen anderen Unternehmen schon lange nicht mehr so halten ließ. Komesker sieht aber gegebenfalls auch in unangenehmen Entscheidungen, z.B. in Fragen von seiner Auffassung nach dringend nötigen kommunalen Strukturveränderungen Chancen und Hoffnungen, will weiter optimistisch bleiben, um auch politische und wirtschaftliche Entscheidungen tragen und durchsetzen zu können.
Konieczny und Komesker haben in ihrem Gespräch viele Themen behandeln können und sich im guten Gefühl verabschiedet, dass jeder an seinem Platz egal, ob in der Politik oder der Wirtschaft seiner Verantwortung dann am besten gerecht wird, wenn es ein produktives Miteinander gibt.
 

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